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Hochkarätiges Aikido mit internationaler Beteiligung in Aarau

Tatzreiter Josef 02.11.2015

 

An diesem Wochenende war der Raum Aarau wieder einmal Schauplatz für hochkarätiges Aikido. 58 Aikidokas aus Deutschland, Holland und der Schweiz nahmen an dem jährlichen TanRenKai des Verbandes Aikido Switzerland teil. Die Gastgeberrolle für diesen international beachteten Anlass nahm der Aikido-Club Aarau gerne wahr.

Unter der Leitung von Shihan Michele Quaranta 6. Dan und der freundschaftlichen Unterstützung von Sensai Francesco Marrella 6. Dan, wurden neben Schwerpunkttrainings auch  die jährlichen Dan Prüfungen durchgeführt. Vier Männer und sechs Frauen stellten sich den erfahrenen Augen der beiden hochkarätigen Prüfer mit der Unterstützung der Meister Roland Ott. 5. Dan, Markus Horisberger 4. Dan und Eric Graf 4. Dan. Die Prüfungen wurde gemäss den Vorgaben des Hombu Dojos in Japan durchgeführt. Der hohe Anteil von Frauen unter den Dan Trägern zeigt, dass Aikido schon seit Jahren nicht nur der Männerwelt vorbehalten ist und wurden von Shihan Quaranta mit Freude wahrgenommen.
 
Die Prüfungen für eine Dan Gradierung dauern jeweils rund eine Stunde. Während diesem Zeitraum zeigen die Prüflinge nicht nur, dass sie über eine ausgezeichnete Kondition verfügen, sondern auch die in den letzten Jahren erworbenen Fähigkeiten. Um einen 4. Dan zu erreichen, muss man schon mit mindestens 15 Jahren intensiven Aikido Training rechnen. In den verschiedenen Situationen müssen die Prüflinge beweisen, dass sie sich nicht nur vor einem, sondern bis zu vier Angreifern mit verschiedenen Techniken schützen können. 
 
Besonders stolz ist der Aikido-Club Aarau darauf, dass drei seiner Mitglieder - Marlies Vollenweider, Susanne Lüscher und Stephan Lehmann - die Gradierung zum 2. Dan erhalten haben.
 
Neben den interessanten Prüfungen wurden auch Trainingseinheiten von Shihan Quaranta durchgeführt. Dabei konnten alle anwesenden Teilnehmer von den Erfahrungen des Meisters profitieren. Eindrücklich wurden Techniken detailliert betrachtet und so auch Beginnern des Aikidos anschaulich dargestellt. 
 
Dass im Aikido auch die Familie Platz findet, zeigte sich einmal mehr an Hand der Prüfungen zum 3. Dan. Dabei wurde eine Kanditatin zu Beginn von ihren beiden kleinen Söhnen als "Angreifer" überrascht. Die sichtlich gerührte Mutter nahm die Angelegenheit trotzdem ernst und überwältigte die Beiden mit meisterlichen Aikidotechniken. Natürlich trugen die drei Käse hochs keinerlei Verletzungen davon und wurden mit je einem Küsschen von den Matten verabschiedet. 
 
Am Samstagabend wurde der Tag mit einem gemeinsamen Nachtessen in entspannter Atmosphäre beendet. Denn auch das gehört zum Aikido. Am Sonntagmorgen wurde ein spezielles Training durchgeführt und der Anlass endete pünktlich am Sonntagmittag. Nun galt es für alle Aufwiedersehn zu sagen und die vereinzelt sehr weite Heimreise anzutreten. Doch in den Gesichtern war eine Zufriedenheit zu lesen, welche ein baldiges Wiedersehn im Dojo garantiert. 
 
Wir freuen uns bereits jetzt darauf, bald wieder nationale und internationale Gäste in Aarau begrüssen zu dürfen.
 
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